Pressemitteilung

Neueste Gemeinde der Kirche Jesu Christi in Deutschland spricht Spanisch

Gemeindegründung in Heidelberg

Die erste spanischsprachige Gemeinde der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in Deutschland befindet sich in Heidelberg. Die Gründung am Sonntag, den 29. Januar 2023, vollzog Holger Henkel als Präsident des Pfahles Heidelberg vor mehr als 150 Anwesenden im Gemeindehaus der Kirche Jesu Christi in der Universitätsstadt.

In fast 150 größeren und kleineren Städten in Deutschland feiern Heilige der Letzten Tage Gottesdienste. Wo sich wenige Gläubige versammeln, ist von einem „Zweig“ die Rede. Wächst die Anzahl der Anwesenden, entsteht eine „Gemeinde“, geleitet von einem ehrenamtlichen Bischof.

In Heidelberg bestand schon seit Mai 2014 neben der deutschsprachigen Gemeinde ein spanischsprachiger Zweig. Als nach der Wirtschaftskrise 2008 immer mehr Menschen aus Spanien auf der Suche nach Arbeit in die Region Heidelberg kamen, hatten sie das Bedürfnis, das Evangelium in der „Sprache ihres Herzens“ zu hören, also auf Spanisch. Anfänglich hielten die Gläubigen nur einzelne Gesprächskreise und Gottesdienste auf Spanisch ab. Im Jahr 2013 entstand eine Gruppe, die Vorstufe eines Zweiges.

Die Gemeinde „Heidelberg 2“, in der Spanisch gesprochen wird, zählt nun 136 Mitglieder. Ihr erster Bischof heißt Francisco Carrasco Maldonado. Ihm stehen Juan Victor Hugo Navarrete Fierro und Christian Martin Rodriguez Collins als Ratgeber zur Seite.

Bischof Francisco Carrasco Maldonado stammt aus Vera Cruz in Mexiko und arbeitet als Prozess-Experte bei der Firma Heidelberg Materials. Er ist mit der Mexikanerin Aida Lucila Garrido Cardenas verheiratet. Die beiden leben mit ihren drei Kindern in Sandhausen. Sein erster Ratgeber Juan Victor Hugo Navarrete Fierro kommt aus Concepcion in Chile und ist Kraftfahrer beim Logistikunternehmen Dixie in Wiesloch. Er ist mit der Kolumbianerin Sandra Patricia Villaquiran Polania verheiratet. Sie haben vier Kinder und sind in Eppelheim zu Hause. Sein zweiter Ratgeber Christian Martin Rodriguez Collins ist als Sohn britischer Eltern in Buenos Aires in Argentinien aufgewachsen. Er ist im Betriebsdienst des Bahn- und Busunternehmens SWEG in Wiesloch in der Abteilung für Personal und Arbeitssicherheit beschäftigt und wohnt mit seiner Frau, der Argentinierin Gisela Sabrina Ovando, und einem Kind in Heidelberg.

Alle drei Mitglieder der Bischofschaft haben eine zweijährige Mission für die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in einem Land in Lateinamerika erfüllt. Ihre Aufgaben als Bischof und Ratgeber werden sie ehrenamtlich neben ihrem Beruf erfüllen.

Im Rahmen des Gründungsgottesdienstes der neuen Gemeinde Heidelberg 2 am 29. Januar wurden auch der bisherige Zweigpräsident Julio Perez Aranda Palacios und seine beiden Ratgeber ehrenvoll und mit Dank für die von ihnen geleistete Arbeit entlassen. Der Jugendchor der Gemeinde trug ein Lied vor.

Der neu berufene Bischof, seine Ehefrau, seine Ratgeber, der bisherige Zweigpräsident sowie der Pfahlpräsident Holger Henkel legten während der Versammlung ihre Zeugnisse vom Evangelium Jesu Christi ab. Als Pfahl bezeichnet die Kirche Jesu Christi ihre mehrere Gemeinden umfassenden Kirchenbezirke. Der Begriff leitet sich von einem biblischen Bild ab. Der Prophet Jesaja vergleicht das Volk Gottes mit einem Zelt, das von Pfählen oder Pflöcken gehalten wird.

Der Bischof der Gemeinde Heidelberg 2 und seine Ratgeber betreuen fortan auch die seit 2022 bestehende spanischsprachige Gruppe in Darmstadt. Dort versammeln sich jeden Sonntag etwa 30 Mitglieder unter der Leitung von Johny Abraham Malave Morales aus Venezuela.

Derzeit erfüllen drei Mitglieder der Gemeinde Heidelberg 2 eine Vollzeitmission. Zwei junge Frauen dienen in Barcelona und in Buenos Aires, ein junger Mann ist in Madrid tätig. Außerdem haben im Januar die Gemeindemitglieder Frank Heckmann und seine Frau Maria Jesus Marin Aragon Heckmann die Berufung erhalten, ab Juli 2023 für drei Jahre die Mission in Barcelona zu leiten.

Hinweis an Journalisten:Bitte verwenden Sie bei der Berichterstattung über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bei deren ersten Nennung den vollständigen Namen der Kirche. Weitere Informationen hierzu im Bereich Name der Kirche.