Elder David A. Bednar vom Kollegium der Zwölf Apostel und seine Frau Susan Bednar reisten kürzlich durch Europa, um Mitgliedern und Freunden der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in Deutschland, der Türkei, Zypern und Ungarn zu dienen. In Andachten und auf Konferenzen betonte Elder Bednar die Bedeutung persönlicher Offenbarung, das Schließen und Einhalten heiliger Bündnisse und das Leben als Jünger Jesu Christi. Er traf sich auch mit Regierungs- und Kommunalpolitikern, um die Beziehungen zu stärken und die humanitären Bemühungen der Kirche und ihren Beitrag zur Familienforschung zu erörtern.
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Temple Square is always beautiful in the springtime. Gardeners work to prepare the ground for General Conference. © 2012 Intellectual Reserve, Inc. All rights reserved. | 1 / 2 |
Berlin, DEUTSCHLAND
Am 14. Februar besuchten Elder Bednar und Schwester Bednar im Rahmen einer besonderen Andacht Jugendliche und junge alleinstehende Erwachsene in Berlin. Begleitet wurden sie von Elder Jack N. Gerard von der Präsidentschaft des Gebiets Europa Mitte und seiner Frau Claudette sowie von Elder S. Mark Palmer von der Präsidentschaft der Siebziger und seiner Frau Jaqueline. Die Bednars und andere Führer und Besucher der Kirche hielten keine vorbereiteten Ansprachen. Stattdessen stellten sie sich den Fragen der anwesenden Jugendlichen und jungen alleinstehenden Erwachsenen, unter anderem zum Sühnopfer Jesu Christi, zur Umkehr und zur Beantwortung von Gebeten.
Elder Bednar bat sie, während der zweistündigen Fragerunde nicht mitzuschreiben, sondern lediglich auf ihre Eindrücke zu achten.
„Ich bete, dass ihr euch an nichts von dem, was wir heute Abend gesagt haben, erinnern werdet. An gar nichts. Ich bete, dass ihr stattdessen nie vergessen werdet, was euch in eurem Verstand und in eurem Herzen durch die Macht des Heiligen Geistes offenbart worden ist. Achtet also sehr genau darauf, was ihr durch die Macht des Heiligen Geistes lernt“, forderte der Apostel sie auf.
Istanbul, TÜRKEI
Am 16. Februar besuchten die Bednars Mitglieder in Istanbul in der Türkei. Während einer besonderen Distriktskonferenz ermutigte er die Mitglieder und legte ihnen nahe, sich wie Jünger Jesu Christi zu verhalten und gute Bürger in ihrem Umfeld zu sein. Über fünfhundert Personen nahmen persönlich oder mit Hilfe von technischen Hilfsmitteln an der Konferenz teil.
Elder Bednar sprach über die Macht, die aus dem Eingehen und Halten von Bündnissen mit Gott hervorgeht: „Wenn wir Bündnisse mit Gott schließen, können wir durch die Bündnisbeziehung mit ihm und seinem Sohn mit besonderer und starker Liebe gesegnet werden.“ Elder Bednar legte den Mitgliedern auch nahe, sich aktiv im Gemeinwesen einzubringen, indem sie in ihrem täglichen Miteinander christliche Eigenschaften verkörpern. Er erklärte weiter, dass die Kirche kein physisches Gebäude ist, sondern vielmehr ein Körper von Gläubigen, die in Christus vereint sind und sich verpflichtet haben, ihm nachzufolgen.
Elder Bednar und Schwester Bednar wurden von Elder Rubén V. Alliaud, Präsident des Gebiets Europa Mitte der Kirche, und seiner Frau Fabiana Alliaud begleitet.
Larnaca, ZYPERN
Ein weiterer Besuch führte die Bednars nach Larnaca, einer Stadt auf der Insel Zypern. Am 20. Februar versammelten sich Heilige der Letzten Tage und Freunde des Glaubens, um die Worte des besonderen Zeugen des Namens Jesu Christi zu hören, darunter Maria Zenieri, Xaoyu Wang und Linda Farrel Mylonas, die als Pioniere der Kirche auf der Insel eine tiefe Verbundenheit hegen. Linda gilt als das allererste Mitglied. Gemeinsam haben sie erlebt, wie die Kirche von einer Handvoll Mitgliedern auf fast 600 angewachsen ist.
Als Elder Bednar zu den Anwesenden sprach, richtete er einen Teil seiner Worte an diejenigen, die nicht dem Glauben angehören. „Die Botschaft [der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage] ist die wichtigste Botschaft, die Sie jemals hören werden“, erklärte der Apostel. „Es ist die Botschaft vom lebendigen und auferstandenen Jesus Christus, der zusammen mit seinem Vater einem Jungen erschienen ist, der schließlich zum Propheten wurde. Und durch diesen Propheten wurden das Evangelium Jesu Christi und die Kirche Jesu Christi auf der Erde wiederhergestellt. Wir verkünden, dass die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage diese Kirche ist. Und wir laden Sie ein, diese Botschaft zu erproben. Kommen Sie und überzeugen Sie sich selbst.“
Er gab ihnen Zeugnis für die Göttlichkeit Jesu Christi. „Wenn der Erretter sagt: ‚Ich bin der Weg‘, dann ist er der einzige Weg, auf dem wir in die Gegenwart unseres himmlischen Vaters zurückkehren, mit unserer Familie in der Ewigkeit leben und schließlich wie er werden können“, führte Elder Bednar aus. „Ich bezeuge, dass das wahr ist.”
Budapest, UNGARN
In Budapest hatte Elder Bednar zusammen mit anderen Mitgliedern der Kirche, darunter auch Vertreter von FamilySearch, die Gelegenheit, mit Miklós Soltész, dem ungarischen Staatssekretär für Kirchen, Minderheiten und zivile Angelegenheiten, zusammenzukommen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Bemühungen der Kirche in Ungarn, einschließlich der humanitären Hilfe und der Familienforschung mit Hilfe von FamilySearch. Der bevorstehende Bau des Budapest-Tempels und seine Bedeutung wurden ebenfalls thematisiert, wobei Regierungsvertreter zu wichtigen Veranstaltungen wie dem ersten Spatenstich und den Tagen der offenen Tür eingeladen wurden. Das Treffen bot die Gelegenheit, eine engere Zusammenarbeit mit der Regierung aufzubauen und gemeinsame Interessenbereiche zu ermitteln.
Elder Bednar traf auch mit dem leitenden Archivar Dr. Csaba Szabó, dem Geschäftsführer des ungarischen Nationalarchivs, zusammen. Bei dem Treffen wurden die gemeinsamen Bemühungen zur Unterstützung der Forschung im Bereich der Familiengeschichte und der Erhaltung von Archivgut hervorgehoben, wobei auf früheren Initiativen aufgebaut wurde und neue Möglichkeiten ausgelotet wurden. Dr. Szabó, ein angesehener Historiker, hat maßgeblich dazu beigetragen, die Verbindungen zwischen FamilySearch und ungarischen Institutionen, einschließlich Universitäten und Regierungsbehörden, zu fördern. Darüber hinaus wurden mögliche künftige Veranstaltungen und Bildungsinitiativen erörtert, die die genealogische Forschung in Ungarn weiter vorantreiben könnten.
Elder Bednar hielt während seines Aufenthalts im Land auch Versammlungen mit Missionaren, Führern der Kirche und jungen Erwachsenen sowie eine große pfahl- und distriktsübergreifende Konferenz ab. Bei seinem Treffen mit Missionaren bezeugte Elder Bednar, dass das Festhalten an Bündnissen in schweren Zeiten helfen kann: „Wenn Sie die Bündnisse, die Sie im Evangelium geschlossen haben, einhalten und ehren, können Sie selbst inmitten von Schmerz über den Schmerz hinaus sehen und Freude empfinden.“ Während der pfahl- und distriktsübergreifenden Konferenz erklärt er, welches Interesse Gott an uns hat: „Der Herr wünscht sich uns alle, und zwar immer. Er möchte Sie zu einem neuen Menschen machen. Er verlangt nicht nur einen Teil von Ihnen, sondern Ihr ganzes Wesen. Nichts bereitet mehr Freude, als wenn wir uns ihm ganz hingeben.“
In Budapest wurden die Bednars von der gesamten Präsidentschaft des Gebiets Europa Mitte und deren Ehefrauen sowie von Elder Palmer und seiner Frau begleitet.