Das vergangene Jahr war für die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ein Jahr der Meilensteine, der Trauer und des Aufschwungs. Einerseits waren die Tage geprägt von Trauer über Tragödien wie etwa jene in Lesotho oder in Michigan, andererseits gab es aber auch Freude und Fortschritt infolge erweiterter Möglichkeiten, den Menschen zu dienen, und des anhaltenden Wachstums der Kirche in aller Welt.
Außerdem fanden Veränderungen in der Führungsriege der Kirche statt: Präsident Russell M. Nelson ist im Alter von 101 Jahren verstorben und Präsident Jeffrey R. Holland vom Kollegium der Zwölf Apostel mit 85 Jahren. Präsident Dallin H. Oaks wurde zum 18. Propheten und Präsidenten der Glaubensgemeinschaft.
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| Temple Square is always beautiful in the springtime. Gardeners work to prepare the ground for General Conference. © 2012 Intellectual Reserve, Inc. All rights reserved. | 1 / 2 |
Das ganze Jahr 2025 über widmeten sich die Heiligen der Letzten Tage in aller Welt der Mission der Kirche, ihr Leben nach dem Vorbild Christi zu gestalten, sich um Bedürftige zu kümmern, alle Welt einzuladen, die Lehren Christi anzunehmen, und Familien für die Ewigkeit zu vereinen.
Für die Bedürftigen sorgen
Um den beiden großen Geboten Jesu Christi nachzukommen, Gott und den Nächsten zu lieben, kümmert sich die Kirche nach wie vor auf der ganzen Welt um Menschen in Not. Ein wichtiger Beitrag zur Feier des 250-jährigen Bestehens der Vereinigten Staaten war dabei – quer durch alle 50 Bundesstaaten hindurch – das Verteilen der ersten von 250 Lastwagenladungen voller Lebensmittel an 250 karitative Essensausgaben.
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Elder Gerrit W. Gong (links) vom Kollegium der Zwölf Apostel unterhält sich gemeinsam mit Elder Matthew S. Holland von den Siebzigern (hinten links) und Gordon Smith (Mitte), dem Leiter der Gästebetreuung der Kirche, am Donnerstag, dem 13. November 2025, im Joseph Smith Memorial Building mit Rosie Rios, der Vorsitzenden von America250 (rechts).2025 Intellectual Reserve, Inc. Alle Rechte vorbehalten.Am Mittwoch, dem 19. November, erhielt in Michigan die karitative Einrichtung F.I.S.H. in Grand Blanc als eine der ersten eine solche Essenslieferung. Die Stadt Grand Blanc war als eine von fünf Ortschaften auserwählt worden, diese Initiative anzuführen – zum Dank für die umfassende Unterstützung ihrer Bürgerschaft nach der Schießerei und dem Brand am 28. September in einem Gemeindehaus der Kirche Jesu Christi, bei dem vier Menschen starben und acht weitere verletzt wurden.

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Barb Smith, Vorsitzende von F.I.S.H. in Grand Blanc, nimmt am Mittwoch, dem 19. November 2025, in Grand Blanc in Michigan eine Lebensmittelspende der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage entgegen.© 2026 by Intellectual Reserve, Inc. Alle Rechte vorbehalten.Die Mitglieder boten auch nach Naturkatastrophen ihre Hilfe an, so etwa nach den Überflutungen im mittleren Teil von Texas oder in den Philippinen, nach den Bränden in Südkalifornien und Peru, nach den Erdbeben in Myanmar und Vanuatu sowie nach dem Hurrikan Melissa in der Karibik.
In Sri Lanka konnte sich Camille N. Johnson, Präsidentin der Frauenhilfsvereinigung der Kirche, im Mai persönlich davon überzeugen, was die Mittel, mit denen die Kirche die UNICEF unterstützt, für die Frauen und Kinder in diesem südasiatischen Land bedeuten. Im Juni teilte Präsidentin Johnson bei etlichen Treffen auf dem Tempelplatz den Vertretern von acht weltweit agierenden humanitären Organisationen mit, dass die Kirche im Rahmen ihrer globalen Initiative weitere 63,4 Millionen US-Dollar spendet, um das Wohlergehen von Frauen und Kindern zu fördern.

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Camille N. Johnson, Präsidentin der Frauenhilfsvereinigung der Kirche, überzeugte sich bei einem Besuch in Sri Lanka davon, welche konkreten Auswirkungen die finanzielle Unterstützung durch die Kirche auf die Frauen und Kinder in diesem südasiatischen Land hat. Während ihres Aufenthalts vom 19. bis 22. Mai 2025 nahm sie auch an einer Besichtigung lokaler Ernährungs- und Bildungsinitiativen teil, die unter der Leitung der UNICEF stehen.Verwendung des Fotos mit freundlicher Genehmigung der UNICEF.Im Mai besuchte Elder Quentin L. Cook vom Kollegium der Zwölf Apostel das Projekt „Felix“, die größte Wohltätigkeitsorganisation zur Verteilung von Lebensmitteln in London. In Zusammenarbeit mit Muslim Aid unterstützt auch die Kirche das Projekt „Felix“, das im gesamten Stadtgebiet zig Millionen Mahlzeiten für Bedürftige bereitstellt.

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Elder Quentin L. Cook, ein Apostel der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, besuchte am Donnerstag, dem 29. Mai 2025, in London das Projekt „Felix“. Die Kirche arbeitet bei diesem Projekt mit Muslim Aid zusammen. Elder Cook ist hier mit Mustafa Faruqi zu sehen, dem Vorsitzenden des Kuratoriums von Muslim Aid.2025 Intellectual Reserve, Inc. Alle Rechte vorbehalten.Im Juni besuchte Elder Gary E. Stevenson vom Kollegium der Zwölf Apostel das Centro Sonrisas de Heroes (Zentrum „Lächeln der Helden“) in Santiago de Chile. Dieses Pflegezentrum unterstützt Kinder mit chronischen Erkrankungen und Mehrfachbehinderungen durch ein breitgefächertes Therapieangebot und weitere Programme. Zur Unterstützung von Kindern mit Mobilitätsbedarf spendete die Kirche zwei Transporter.
Im November besuchte Elder Dale G. Renlund vom Kollegium der Zwölf Apostel in Argentinien eine Kinderklinik und in Uruguay ein Krankenhaus. Mit Spenden der Kirche wurde das Betreuungsangebot an beiden Standorten erweitert.

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Elder Dale G. Renlund vom Kollegium der Zwölf Apostel und seine Frau Ruth sowie Elder Edward Dube von der Präsidentschaft der Siebziger besuchten am Dienstag, dem 11. November 2025, das medizinische Personal des Ricardo-Gutierrez-Kinderkrankenhauses in Buenos Aires in Argentinien.2025 Intellectual Reserve, Inc. Alle Rechte vorbehalten.Im September spendete die Kirche 3000 Chromebooks an Schulkinder in Sainschand in der Mongolei. Sainschand ist die Hauptstadt der Provinz Dorno-Gobi und liegt in der Wüste Gobi.
Im Jahr 2024 schlug sich das Engagement der Kirche für Wohlfahrt, Eigenständigkeit, humanitäre Hilfe, Nothilfe und Freiwilligenarbeit in Ausgaben in Höhe von 1,45 Milliarden US-Dollar nieder. Die Einzelheiten zu den karitativen Leistungen der Glaubensgemeinschaft für 2025 werden am 10. März 2026 veröffentlicht.
Zur Fürsorge gehört auch der geistliche Dienst an Hilfsbedürftigen. Im Februar versicherte Präsident Jeffrey R. Holland vom Kollegium der Zwölf Apostel den Familien, die von der Feuersbrunst in Kalifornien betroffen waren, wie sehr sie Christus am Herzen liegen.

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Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage aus Pasadena, Palisades und Altadena, die vom Feuer direkt betroffen waren, versammeln sich am 22. Februar 2025 in einer Kapelle in Van Nuys in Kalifornien, um von Präsident Jeffrey R. Holland zu hören.2025 Intellectual Reserve, Inc. Alle Rechte vorbehalten.Im September standen Susan H. Porter, Präsidentin der Primarvereinigung der Kirche, sowie Schwester J. Anette Dennis von der Präsidentschaft der Frauenhilfsvereinigung der Kirche, in Lesotho den Menschen trostreich bei, die nach einem tragischen Autounfall Ende Juni den Tod von sechs Jungen Damen und vier Führungsverantwortlichen der Kirche zu beklagen hatten.
Später im selben Monat besuchte Elder David A. Bednar vom Kollegium der Zwölf Apostel Grand Blanc in Michigan, um den Überlebenden der tödlichen Schießerei und des Brandes in einem örtlichen Gemeindehaus der Kirche beizustehen, bei dem vier Menschen starben und acht weitere verletzt wurden.

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Elder David A. Bednar vom Kollegium der Zwölf Apostel und seine Frau Susan trösten einen Überlebenden der tödlichen Schießerei und des Brandes vom 28. September in einem Gemeindehaus der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in Grand Blanc in Michigan, bei dem vier Menschen getötet und acht weitere verletzt wurden. Das Foto wurde am Dienstag, dem 30. September 2025, aufgenommen.2025 Intellectual Reserve, Inc. Alle Rechte vorbehalten.In den Philippinen schenkte Apostel Patrick Kearon im November den Überlebenden des Taifuns Tino und des Supertaifuns Uwan Hoffnung und Trost.

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Elder Patrick Kearon vom Kollegium der Zwölf Apostel am 21. November 2025 mit mehr als 100 Mitgliedern und Freunden der Kirche im Pfahlzentrum Liloan in Cebu City.2025 Intellectual Reserve, Inc. Alle Rechte vorbehalten.Alle Menschen einladen, die Lehren Christi anzunehmen
Nach wie vor widmet sich die Kirche dem Auftrag Christi aus dem Neuen Testament: „Darum geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern.“ Im Oktober kündigte die Kirche Pläne zur Gründung von 55 neuen Missionen an. Und im November legte die Erste Präsidentschaft fest, dass junge Frauen nun schon ab 18 Jahren als Missionarinnen das Evangelium verkünden dürfen.
Der Tabernacle Choir at Temple Square – die Musikmissionare der Kirche – übertrug vom Konferenzzentrum in Salt Lake City aus die 5000. Folge der Sendung „Music and the Spoken Word“. Keine andere Sendung ist weltweit schon so lange ununterbrochen im Programm. Mehr als 6 Millionen Menschen in über 50 Ländern schalten sich jede Woche über Radio, Fernsehen oder Online-Streaming zu.
Auf der ganzen Welt waren Präsident Oaks und seine Mitbrüder aus der Ersten Präsidentschaft und dem Kollegium der Zwölf Apostel sowie die Amtsträgerinnen aus den Organisationen der Kirche für Frauen und Kinder unterwegs, um das Evangelium Jesu Christi zu verkünden.
In Europa stellte Präsident Oaks fest, der Schlüssel zur Lösung der vielen Spaltungen in der Gesellschaft – ob sie politischer oder wirtschaftlicher Natur seien oder auf Glaubensfragen zurückgingen – liege darin, dem Beispiel des Erretters der Welt zu folgen.
„Die einzige dauerhafte Lösung für die Unstimmigkeiten, die uns spalten“, so Präsident Oaks, „besteht darin, dass wir alle den Lehren unseres Erretters folgen und allmählich tatsächlich so werden, wie er ist. Christus nachzufolgen ist keine lockere oder gelegentliche Übung, sondern eine fortwährende Verpflichtung und Lebensweise, die für alle Menschen immer und überall gilt.“

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Präsident Dallin H. Oaks begrüßt Mitglieder und Freunde der Kirche, die am 13. Juli 2025 in Brüssel zusammengekommen sind. Die Andacht wurde in 23 Sprachen live in mehr als 30 Länder Europas übertragen.2025 Intellectual Reserve, Inc. Alle Rechte vorbehalten.In vielen Ansprachen ging es hauptsächlich darum, anderen so zu dienen, wie Christus es tun würde. Ein Beispiel dafür war bei der Weihnachtsandacht der Ersten Präsidentschaft die Ansprache von Präsident Henry B. Eyring von der Ersten Präsidentschaft.
„In dieser Weihnachtszeit warten auf jeden von uns Gelegenheiten, mit christlicher Liebe und mit Mitgefühl auf andere zuzugehen, [und das] wird in vielen Fällen eine bleibende Wirkung entfalten“, so Präsident Eyring. „Zu Beginn dieser wunderbaren Weihnachtszeit gebe ich Ihnen mein Zeugnis, dass Jesus Christus Liebe und Hoffnung ist. … Auch wir dürfen mit ihm gemeinsam wirken und seine Liebe und Hoffnung durch selbstlose Taten der Güte weitergeben.“

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Präsident Henry B. Eyring von der Ersten Präsidentschaft der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bei seiner Ansprache anlässlich der Weihnachtsandacht der Ersten Präsidentschaft, die am Sonntag, dem 7. Dezember 2025, ausgestrahlt wurde.2025 Intellectual Reserve, Inc. Alle Rechte vorbehalten.Anderen zu helfen, Jesus Christus nachzufolgen, ist auch im interreligiösen Rahmen ein Anliegen der Kirche. In einer Rede vor dem katholischen Klerus in Rom sprach etwa Präsident D. Todd Christofferson von der Ersten Präsidentschaft im September über die Menschenwürde und deren Wurzeln, die im Sühnopfer Jesu Christi zu finden sind.
„Uns als Jüngern Christi obliegt die heilige Pflicht, uns für Menschenwürde, sittliche Entscheidungsfreiheit und religiösen Pluralismus auszusprechen“, so Elder Christofferson. „Unser unendlicher Wert [ist] auch mit der Erlösung des Menschen durch Jesus Christus und sein Sühnopfer verbunden [und hat Auswirkungen darauf,] was das für unsere ewige Bestimmung bedeutet. Die Gnade und das Sühnopfer des Herrn sind entscheidend für die Würde, den Wert jeder Seele, ganz gleich, wo oder wann sie lebt.“

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Präsident D. Todd Christofferson von der Ersten Präsidentschaft an der Päpstlichen Universität vom Heiligen Kreuz in Rom, wo er am Dienstag, dem 23. September 2025, bei einer Tagung von Wissenschaftlern und Theologen eine Rede zu den Themen „Unendliche Würde, Freiheit des Menschen und Aufgabe des Gesetzes“ hält.2025 Intellectual Reserve, Inc. Alle Rechte vorbehalten.Führungsverantwortliche der Kirche bereisten die Inseln des Meeres und verkündeten auch dort die Botschaft von Jesus Christus. Ein Beispiel dafür ist Emily Belle Freeman, die Präsidentin der Jungen Damen der Kirche, die im Februar in Mikronesien und Guam über das Evangelium sprach. Sie erklärte den Jugendlichen, deren Nachfolge Christi werde voller Abenteuer sein und Jesus Christus könne sie in allen Lebensbereichen stärken, unterstützen und trösten.
Apostel und Propheten wandten sich auch mit so mancher auf Christus ausgerichteten Botschaft an die jungen Erwachsenen in aller Welt. Elder Dieter F. Uchtdorf etwa sprach zu dieser Altersgruppe über Gottvertrauen. Im Leben gibt es keine „Cheat-Codes“, erläuterte Präsident Uchtdorf, und „Gott [gibt] euch keinen detaillierten Plan für eure Reise durchs Leben an die Hand“, doch „er vertraut darauf, dass ihr die bestmöglichen Entscheidungen trefft, indem ihr Jesus Christus nachfolgt“.

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Elder Dieter F. Uchtdorf vom Kollegium der Zwölf Apostel der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage und seine Frau Harriet begrüßen die Anwesenden, bevor sie bei der weltweiten Andacht für junge Erwachsene am Sonntag, dem 2. Februar 2025, im Marriott Center auf dem Campus der Brigham Young University in Provo in Utah sprechen.2025 Intellectual Reserve, Inc. Alle Rechte vorbehalten.Die Führer der Kirche sprachen auch mit Vertretern von Regierung und Staat über ihre Liebe zu Christus. Ein Beispiel ist etwa Elder Ronald A. Rasband vom Kollegium der Zwölf Apostel, der Premierminister Robert Beugré Mambé von der Elfenbeinküste im Mai in seiner Privatresidenz in Abidjan besucht hat.

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Elder Ronald A. Rasband vom Kollegium der Zwölf Apostel schenkt Premierminister Robert Beugré Mambé von der Elfenbeinküste am Samstag, dem 24. Mai 2025, in dessen Privatresidenz in Abidjan eine kleine Christus-Statue.2025 Intellectual Reserve, Inc. Alle Rechte vorbehalten.Die Apostel forderten die Menschen auch auf, die Lehren Christi dadurch zu befolgen, dass sie sich dem Umweltschutz verschreiben und sich um Gottes Kinder kümmern.
„Als Jünger Jesu Christi haben wir die heilige Pflicht, die Flamme der Liebe Gottes in unserem Herzen lodern und ihr Licht in unserer Gesellschaft leuchten zu lassen“, betonte Elder Gérald Caussé vom Kollegium der Zwölf Apostel. „Der Herr ruft uns dazu auf, uns der Welt um uns herum bewusst zu sein – was in unserem vernetzten Zeitalter einfacher denn je ist –, während wir gleichzeitig bodenständig bleiben und uns aktiv an den Orten einbringen, an denen wir leben und dienen.“

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Elder Gérald Caussé vom Kollegium der Zwölf Apostel spricht am Freitag, dem 14. November 2025, auf dem Campus der Brigham Young University in Provo in Utah vor Hunderten von Teilnehmern, die zu zwei unterschiedlichen Konferenzen zusammengekommen sind – einer zum Thema Umweltschutz und einer anderen zum Thema Hilfe für Bedürftige.© 2026 by Intellectual Reserve, Inc. Alle Rechte vorbehalten.Familien für immer vereinen
Knapp sechs Monate vor seinem Tod kündigte Präsident Nelson den Bau von 15 neuen Tempeln an, die an verschiedenen Orten der Welt errichtet werden sollen. In seinen mehr als sieben Jahren an der Spitze der Kirche hat Präsident Nelson 200 neue Tempel angekündigt. Dies ist bedeutsam, ist doch jeder Tempel ein Haus des Herrn. Dort werden die Lehren Christi durch heilige Handlungen untermauert, mit denen Familien für die Ewigkeit vereint werden.
2025 wurden zehn neue oder renovierte Tempel wieder eröffnet, und zwar in Toronto in Ontario, in Nairobi in Kenia, in Auckland in Neuseeland, in Abidjan in der Elfenbeinküste, in Syracuse in Utah, in Antofagasta in Chile, in Farmington in New Mexico, in Elko in Nevada, in Grand Junction in Colorado und in Bahía Blanca in Argentinien.
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In Kanada forderte Präsident Jeffrey R. Holland vom Kollegium der Zwölf Apostel, bevor er das Weihungsgebet für die erneute Weihung des Tempels in Ontario sprach, die kanadischen Heiligen auf, sich von Neuem „dem Versprechen eines christlichen Lebens“ zu weihen.
Im September zeigte Elder Neil L. Andersen bei einem Besuch in der Mongolei den dortigen Heiligen eine Zeichnung des künftigen Tempels und teilte ihnen den Standort des Tempels mit, der als erstes Haus des Herrn in diesem Land in Ulan-Bator entstehen wird.
„Diese Freude, die sich in allen Gesichtern spiegelte, als wir sagten: ,Jetzt werden Sie also hier in Ulan-Bator ein Haus des Herrn haben!‘ Sie waren überglücklich! Wir waren überglücklich“, so der Apostel.
Und bei einem der Tempel fiel die Weihung sogar mit einem wichtigen Meilenstein in der Geschichte der Kirche zusammen: Anlässlich der Weihung des Bahía-Blanca-Tempels in Argentinien im November wies Elder Ulisses Soares vom Kollegium der Zwölf Apostel darauf hin, dass 2025 der 100. Jahrestag der Weihung Südamerikas für die Verkündigung des wiederhergestellten Evangeliums Jesu Christi war.
„Was für ein Segen, dieses schöne Gedenkjahr mit einer Tempelweihung abzuschließen“, befand Elder Soares. „Was für eine großartige Gelegenheit und was für ein Segen, das Wachstum des Gottesreiches in Südamerika mitzuerleben, das 1925 hier in Argentinien seinen Anfang nahm. Dieser Tempel ist ein Symbol des Glaubens – ein Leuchtfeuer und ein Licht für Argentinien.“
Mit der jüngsten Ankündigung eines Tempels in Portland im US-Bundesstaat Maine sind in der Kirche nun 383 Tempel entweder in Betrieb, in Bau oder angekündigt.
„[Jesus Christus] lädt uns ein, den Weg der Bündnisse zu gehen, der zu einer Wiedervereinigung der Familie im Himmel führt“, erklärte Präsident Oaks am Ende der Herbst-Generalkonferenz 2025. „Die Siegelungsmächte des Priestertums, die von den im Kirtland-Tempel wiederhergestellten Schlüsseln gelenkt werden, bringen Familien für die Ewigkeit zusammen. Diese Mächte kommen derzeit in einer wachsenden Anzahl von Tempeln des Herrn auf der ganzen Welt zur Anwendung. Dies ist wirklich so. Lassen Sie uns daran teilhaben.“