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Pressemitteilung

Unseren Nächsten lieben: Wie die Kirche 2025 weltweit Hilfe geleistet hat

Im Jahresbericht „Für die Bedürftigen sorgen“ wird detalliert auf Hilfeleistungen in 196 Ländern eingegangen

Die Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage glauben daran, dass man die zwei wichtigsten Gebote des Erretters befolgen soll: Gott zu lieben und den Nächsten zu lieben. Die Kirche leistet weltweit Hilfe, um allen Kindern Gottes Gutes zu tun.

Im Jahresbericht „Für die Bedürftigen sorgen“ 2025 wird detailliert auf das Engagement der Kirche in den Bereichen Wohlfahrt, Eigenständigkeit, humanitäre Hilfe, Nothilfe und Freiwilligendienst eingegangen. Die Ausgaben dafür beliefen sich auf insgesamt 1,58 Milliarden US-Dollar. Die Kirche leistete in 196 Ländern und Territorien Hilfe, was zeigt, dass sie Menschen in aller Welt erreicht. Diese Hilfe umfasste weltweit 3.514 humanitäre Projekte. Die Mitglieder der Kirche erbrachten 7,4 Millionen freiwillige Arbeitsstunden in Einrichtungen der Kirche für Wohlfahrt und Eigenständigkeit, als Service-Missionare und bei gemeinnützigen Dienstprojekten und stellten damit ihre Entschlossenheit unter Beweis, für Gottes Kinder zu sorgen.

„Wir lassen uns vom Beispiel [Jesu Christi] leiten“, so die Erste Präsidentschaft in dem Bericht. „Als Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bemühen wir uns, ihm nachzufolgen, indem wir uns der Kranken annehmen, die Hungrigen speisen und die Bedrängten trösten. Was wir für alle Kinder Gottes tun, ist für sie eine Quelle großer Freude.“

Im Jahr 2025 haben sich die Mitglieder und Freunde der Kirche an bedeutsamen gemeinnützigen Projekten beteiligt. JustServe verzeichnete einen Zuwachs von 114.639 neuen Benutzern und 38.597 neuen Projekten. Die Plattform hat die Marke von 1 Million registrierter Nutzer überschritten.

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Freiwillige Helfer von JustServe helfen am 21. August 2025 bei einer Müllsammelaktion am Ufer des Ontariosees in Oshawa in Ontario.2025 by Intellectual Reserve, Inc. All rights reserved.
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Das Bemühungen, für die Bedürftige zu sorgen, wurden auch durch 13.789 Missionare für Wohlfahrt und Eigenständigkeit und durch die Betreuungsarbeit von über 8,2 Millionen FHV-Schwestern in aller Welt vorangebracht. Gemeinsam stärkten sie den Einzelnen, Familien und Gruppen von Menschen auf schlichte, aber hilfreiche Weise.

„Die Kirche ist zwar weltweit tätig, aber ein Großteil dieser bedeutsamen Hilfe findet jeweils vor Ort statt“, so Bischof W. Christopher Waddell, Präsidierender Bischof der Kirche. „Es ist inspirierend zu sehen, wie Mitglieder und Freunde der Kirche täglich einfache, gute Taten vollbringen und sich bemühen, anderen so zu dienen, wie Christus es tun würde.“

Der Bericht hebt auch Programme hervor, die langfristige Stabilität schaffen: 638 Bildungsprojekte, Berufsausbildungen für 10.653 Mitarbeiter von Deseret Industries, 2.412 wöchentliche Treffen von Selbsthilfegruppen zur Genesung von Sucht und die Teilnahme von über 142.000 Menschen an Gesprächsgruppen zur Eigenständigkeitsförderung.

Um der Ernährungsunsicherheit entgegenzuwirken, spendeten die 121 Vorratshäuser des Bischofs in sechs Ländern mehr als 37 Millionen Kilogramm Lebensmittel – das entspricht etwa 31 Millionen Mahlzeiten – an humanitäre Organisationen und Tafeln, die Bedürftigen helfen.

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Barb Smith, Vorsitzende von FISH of Grand Blanc, freut sich am 19. November 2025 in Grand Blanc in Michigan über eine Lebensmittelspende der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage2025 by Intellectual Reserve, Inc. All rights reserved.
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In dem Bericht werden auch Bereiche hervorgehoben, in denen die Kirche verstärkt und nachhaltig mit anderen zusammengearbeitet hat – vor allem die weltweite Initiative Für Frauen und Kinder sorgen. Die Präsidentschaft der Frauenhilfsvereinigung der Kirche übernahm dabei eine führende Rolle. Sie berief acht weltweit tätige humanitäre Organisationen ein und fasste sie zu vier Konsortien zusammen, die sich jeweils auf Projekte konzentrierten, die Frauen und Kindern zugutekamen.

Eines der Ergebnisse dieser gemeinsamen Anstrengungen ist, dass nun Millionen Frauen und Kinder lebenswichtige Hilfen erhalten, um sich gut entwickeln zu können. Bis April 2025 halfen die Konsortien 219.000 schwangeren Müttern, eine Schwangerschaftsvorsorge zu erhalten, 21,2 Millionen Kindern und Müttern, Vitamine zu erhalten (was das Ziel von 12 Millionen übertraf), 1,87 Millionen Kinder wurden auf Mangelernährung untersucht und bei Bedarf behandelt, und 141.000 Familien erhielten Saatgut und Schulungen, um zuhause zur Erzeugung nahrhafter Lebensmittel einen Garten anzulegen.

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Eine Mutter und ihr Kind bei einer Veranstaltung zum Thema Ernährung in Peru © 2026 by Intellectual Reserve, Inc. All rights reserved.
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„Weltweiter Fortschritt beginnt damit, dass man die Frauen stärkt – in aller Welt und im eigenen Einflussbereich“, so Camille N. Johnson, Präsidentin der Frauenhilfsvereinigung der Kirche. „Wenn wir uns durch Ernährung, Versorgung von Müttern und Neugeborenen, Impfungen und Bildung um Frauen und Kinder kümmern, investieren wir in eine gesündere und hoffnungsvollere Zukunft – eine Frau nach der anderen, ein Kind nach dem anderen, eine Gruppe von Menschen nach der anderen."

Neben humanitärer Hilfe und gemeinnütziger Arbeit beleuchtet der Bericht noch weitere Möglichkeiten, wie die Kirche 2025 den Einzelnen und Familien unterstützt hat. Der Familiendienst der Kirche unterstützte 16.099 Menschen mit Hilfe zur Selbsthilfe, Schulungskursen, Gruppentherapien und Einzelberatungen und leistete so in schwierigen Momenten geistigen und seelischen Beistand.

Die Kirche investierte auch weiterhin in Bildung und langfristige Weiterentwicklung, und zwar durch Angebote wie den Ständigen Ausbildungsfonds, BYU Pathway Worldwide, das Benson-Stipendium, EnglishConnect und Succeed in School. Diese Angebote ergänzen die breit gefächerten Bemühungen der Kirche zur Eigenständigkeitsförderung. So haben im Jahr 2025 142.494 Menschen an kostenlosen Online- und Präsenzkursen zu den privaten Finanzen, der emotionalen Widerstandskraft, der Gründung eines Unternehmens und anderen grundlegenden Kompetenzen teilgenommen.

Der Bericht für 2025 findet sich auf CaringReport.ChurchofJesusChrist.org, wo man zudem eine interaktive Karte erkunden kann, auf der die Standorte aller im Laufe des Jahres durchgeführten humanitären Projekte angezeigt werden. Der Bericht wird in 17 Sprachen veröffentlicht.

Es wird darin nicht nur berichtet, was erreicht wurde, sondern es werden auch der Einzelne und Familien ermuntert, sich durch einfache und hilfreiche gute Taten daran zu beteiligen, für die Bedürftigen zu sorgen. Auf der Internetseite werden 25 Möglichkeiten aufgezeigt, wie man sich an der weltweiten Initiative zur Unterstützung von Frauen und Kindern beteiligen kann. Man kann sich beispielsweise über örtliche Organisationen informieren, eigene Talente einsetzen, um anderen Gutes zu tun, eine Mahlzeit für einen Bedürftigen zubereiten, auf JustServe.org nach Gelegenheiten zur Mithilfe suchen oder Kleidung, Lebensmittel und andere wichtige Dinge spenden.

Der Bericht beleuchtet den heutigen weltweiten Dienst am Nächsten in seinem historischen Kontext. Das offizielle Wohlfahrtsprogramm der Kirche wurde 1936 ins Leben gerufen, um bedürftige Mitglieder zu unterstützen und sie in ihrem Bemühen um Eigenständigkeit zu stärken. 1984 weitete die Kirche mit ihrem humanitären Hilfsprogramm ihre Hilfsleistungen weltweit aus. Diese Grundlagen sind auch heute noch die Richtschnur für die Bemühungen der Kirche in ihrem Bestreben, durch Wohlfahrt, Eigenständigkeitsförderung, humanitäre Hilfe und freiwilliges Engagement Mitgliedern und Freunden der Kirche Gutes zu tun.

Ein Großteil dessen, was in dem Bericht hervorgehoben wird, ist durch den freiwilligen Einsatz von Heiligen der Letzten Tage möglich, die an tausenden Orten in aller Welt Zeit und Mittel spenden und Mitgefühl zeigen. Dank ihrer Spenden und des Engagements von Partnern wie UNICEF, dem Welternährungsprogramm, Project HOPE, CARE, WaterAid und ShelterBox kann die Kirche ihre Fähigkeit, für die Bedürftigen zu sorgen, weiter ausbauen.

„Diese Arbeit spiegelt die koordinierten Bemühungen wider, wirkliche Bedürfnisse auf praktische und dauerhafte Weise anzugehen“, so Blaine Maxfield, geschäftsführender Direktor der Abteilung Wohlfahrt und Eigenständigkeit. „Durch die Bündelung von Mitteln, Fachwissen und örtlichen Kenntnisse reagieren wir auf dringende Bedürfnisse und fördern gleichzeitig die Eigenständigkeit des Einzelnen und von Gemeinwesen auf lange Sicht. Dank einer durchdachten Zusammenarbeit führen diese Bemühungen in aller Welt zu mehr Stabilität, Eigenständigkeit und Chancen.“

Jeder Aspekt dieser weltweiten Anstrengungen, anderen zu dienen, ist Teil des Werkes des Herrn Jesus Christus, so die Erste Präsidentschaft.

„Wenn wir anderen dienen, dienen wir in Wahrheit ihm“, führt sie weiter aus. „Auf diese Weise folgt jeder von uns seinem Ruf, der Welt ein Licht zu sein und dem Muster zu folgen, das der Erretter vorgegeben hat, nämlich unseren Nächsten zu lieben. Wir bezeugen, dass Jesus Christus im Mittelpunkt dieses großen Werkes steht. Möge Gott Sie für Ihre Güte reichlich segnen, und mögen Sie in Ihrem anhaltenden Bestreben, seine Kinder zu lieben und für sie zu sorgen, seine Liebe spüren.