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Pressemitteilung

Neue Umfrage zeigt: Deutsche schätzen zu Pandemiezeiten das Familienleben sehr

In Zeiten der Covid-19-Pandemie zeigt sich: Deutsche sind am dankbarsten für ihre Familie. In einer aktuellen Umfrage zum Thema Dankbarkeit wurden die Teilnehmenden gefragt, wofür sie 2020 am dankbarsten seien. 44 Prozent nannten aus den gegebenen Auswahlmöglichkeiten an erster Stelle die Menschen, die ihnen nahestehen. Ein Drittel (34 Prozent) gab an, dass während dieser weltweiten Pandemie die eigene Gesundheit der Hauptgrund für Dankbarkeit sei.

Die von der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in Auftrag gegebene Umfrage wurde vom Marktforschungsinstitut Savanta ComRes durchgeführt. Die Ergebnisse wurden zeitgleich mit einer globalen Videobotschaft des Religionsführers Russell M. Nelson zum Thema Dankbarkeit veröffentlicht. Nelson ist 96 Jahre alt, pensionierter Herzchirurg und gilt als Prophet der Kirche, welche mehr als 16,5 Millionen Mitglieder weltweit zu sich zählt, von denen 40.000 in Deutschland leben.

Obschon das Jahr 2020 zu einem der tragischsten der jüngeren Geschichte zählt, gaben 82 Prozent der befragten Deutschen an, dass ihnen Dankbarkeit im Leben generell wichtig sei. 44 Prozent gaben an, dass Dankbarkeit sogar sehr wichtig sei. Nur eine kleine Anzahl (2 Prozent) gab an, dass ihnen Dankbarkeit nicht wichtig sei.

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Ein Drittel (32 Prozent) der Befragten meinte, dass es am wichtigsten sei, Dankbarkeit gegenüber Gott zu bekunden.

Haustiere (11 Prozent) sowie Fernsehen (15 Prozent) wurden auch häufig als Gründe für Dankbarkeit während der Pandemie angeführt.

Die Hälfte der Befragten gab an, dass ihre Dankbarkeit im Jahr 2020 genauso ausgeprägt war wie im Vorjahr. Ein Drittel der Befragten (34 Prozent) gab an, dass es dieses Jahr dankbarer sei als im Vorjahr, während einer von zehn (11 Prozent) dieses Jahr weniger dankbar war als im Jahr 2019.

Die Hälfte der 25- bis 34-Jährigen (48 Prozent) sagte, sie sei im Jahr 2020 dankbarer als im Vorjahr, wohingegen nur 29 Prozent der über 65-Jährigen der gleichen Meinung waren.

56 Prozent der Umfrageteilnehmer wollen sich bei den Menschen, die ihnen während den strengen Kontaktbeschränkungen helfend zu Seite gestanden haben, persönlich bedanken. Die Hälfte dieser Befragten (52 Prozent) meinte, sie würde den Dank durch ein selbstgemachtes Geschenk ausdrücken, während 40 Prozent angaben, sie würden ein gekauftes Geschenk als Dankeschön überreichen.

In seiner weltweiten Botschaft schließt sich Präsident Russell M. Nelson mit Worten des Trostes zur COVID-19 Pandemie anderen Religionsführern an. Der renommierte medizinische Vorreiter verschrieb in seiner Botschaft die – wie er es nannte – „Heilkraft der Dankbarkeit“.

„Als Arzt weiß ich, wie wertvoll eine gute Therapie ist“, sagte er in Verbindung mit dem Aufruf, die sozialen Medien mit Dankbarkeitsbekundungen zu fluten.

„Ich bitte Sie, die sozialen Netzwerke als Ihr persönliches Dankbarkeitstagebuch zu nutzen – und zwar nur die nächsten sieben Tage lang. Schreiben Sie jeden Tag, wofür Sie dankbar sind, für wen Sie dankbar sind und warum Sie dankbar sind. Überprüfen Sie, ob Sie nach den sieben Tagen glücklicher sind und mehr Frieden spüren. Verwenden Sie die Hashtags #GiveThanks und #DankSagen. Wenn wir alle mitmachen, können wir die sozialen Netzwerke mit einer Welle der Dankbarkeit überfluten, die alle Enden der Erde erreicht.“

Hinweis an Journalisten:Bitte verwenden Sie bei der Berichterstattung über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bei deren ersten Nennung den vollständigen Namen der Kirche. Weitere Informationen hierzu im Bereich Name der Kirche.