
Die Erste Präsidentschaft hat Elder Jack N. Gerard zum Präsidenten des Gebiets Europa Mitte ernannt. Elder Gerard folgtdamit auf Elder Rubén V. Alliaud, der die Gebietspräsidentschaft in den letzten Jahren treu geführt hat. Elder Gerard wird tätig sein mit Elder James W. McConkie III., der weiterhin der Gebietspräsidentschaft angehört, und mit Elder Michael Cziesla, der neu in die Präsidentschaft berufen wurde.
Mit Blick auf diesen Wechsel bedankt sich Elder Gerard für die Arbeit, die Elder Alliaud und dessen Frau Fabiana geleistet haben, und er freut sich außerordentlich darüber, jetzt mit Elder McConkie und Elder Cziesla dienen zu dürfen.
„Das Gebiet Europa Mitte ist durch den Glauben, die Weitsicht und die christliche Führung der Mitglieder reich gesegnet worden, und zudem beschleunigt der Herr sein Werk“, so Elder Gerard. „Wir schreiten nun weiter vorwärts und freuen uns darauf, auf diesem Fundament aufzubauen und gemeinsam dem Einzelnen und den Familien dabei zu helfen, dass sie ihren Glauben an Jesus Christus vertiefen.“ Elder Gerard betonte, dass ein Schwerpunkt der Gebietspräsidentschaft Europa Mitte darauf liegen werde, dass die Mitglieder wahrhaft ihr Leben lang Jesus Christus nachfolgen möchten.
„Wir möchten von Herzen jedem Einzelnen helfen, dem Erretter näherzukommen – durch die beständige treue Nachfolge Christi“, erklärt er. „Diese Einladung gilt jedem, ganz gleich, wo sich der Betreffende auf dem Weg der Bündnisse befindet oder ob er diesen Weg erst noch betritt. Wir laden alle ein, zu Christus zu kommen, und unterstützen die örtlichen Führer, Freunde und Mitglieder im ganzen Gebiet. Dadurch werden wir hoffentlich den Glauben an Jesus Christus stärken, zu einem sinnstiftenden, am Evangelium ausgerichteten Leben anregen und den Menschen helfen, die Freude zu erfahren, die sich einstellt, wenn man heilige Bündnisse schließt und hält.“
Die neue Präsidentschaft hat den Dienst am 1. August 2026 angetreten.
Näheres zur Gebietspräsidentschaft Europa Mitte
Jede Gebietspräsidentschaft arbeitet auf Weisung des Kollegiums der Zwölf Apostel. Die Aufgaben umfassen: die örtlichen Führer der Kirche unterstützen, Freunde und Mitglieder stärken, Missionare begeistern sowie die humanitäre Hilfe, Tempelarbeit und Öffentlichkeitsarbeit im gesamten Gebiet beaufsichtigen.
Zum Gebiet Europa Mitte gehören 37 Länder in Europa und Zentralasien, was die Vielfalt groß macht. In diesem Verantwortungsbereich kümmert sich die Gebietspräsidentschaft um Freunde und Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Letzten Tage, und es werden über 25 Sprachen abgedeckt. Die Gebietspräsidentschaft arbeitet mit den örtlichen Führern der Kirche eng zusammen und ist bestrebt, den Glauben an Jesus Christus zu stärken und die Mission der Kirche in der gesamten Region zu unterstützen.
Elder Jack N. Gerard wurde im April 2018 als Generalautorität-Siebziger bestätigt. Vor seinem jetzigen Amt war er in verschiedenen Führungspositionen in der Kirche tätig, unter anderem als Direktor der Kommunikationsabteilung der Kirche, und nahm auch beruflich diverse Aufgaben wahr. Er bringt umfangreiche Erfahrung in den Bereichen Verwaltung, Öffentlichkeitsarbeit und Menschenführung mit. Im Zuge seines Dienstes in der Kirche betont Elder Gerard immer wieder, wie wichtig es ist, allen Menschen ans Herz zu legen, Glauben an Jesus Christus zu entwickeln, Bündnisse als Richtschnur fürs Leben zu nehmen und die Familie zu stärken. Er und seine Frau Claudette haben acht Kinder.
Elder James W. McConkie III. wurde im April 2022 als Generalautorität-Siebziger bestätigt. Er hat zahlreiche Berufungen in der Kirche erfüllt, und keine hat ihn so geprägt wie sein Dienst in Tschechien und der Slowakei als junger Missionar (1990–1992) und als Missionspräsident (2013–2016). Seit er 2024 in die Präsidentschaft des Gebiets Europa Mitte berufen wurde, arbeitet er eng mit den örtlichen Führungsverantwortlichen im Gebiet zusammen. Er schätzt die heranwachsende Generation sehr und lobt deren Bemühungen, beständige Jünger Christi zu werden. Elder McConkie und seine Frau Laurel haben vier Kinder.
Elder Michael Cziesla wurde im April 2025 als Generalautorität-Siebziger bestätigt. Der gebürtige Deutsche hat schon viele Berufungen in der Kirche erfüllt, unter anderem war er Bischof, Pfahlpräsident, Missionspräsident und Gebietssiebziger und hat auch andere Führungsaufgaben in Europa wahrgenommen. Elder Cziesla ist sich der vielfältigen Kulturen und Bedürfnisse im Gebiet Europa Mitte zutiefst bewusst. Seit jeher hat er sich dem Dienst am Nächsten verschrieben. Er und seine Frau Margret haben fünf Kinder.
Beständige Nachfolge Christi im Gebiet Europa Mitte
Das Gebiet Europa Mitte blickt nunmehr in die Zukunft, wobei die Präsidentschaft den Schwerpunkt weiterhin auf die auch von Propheten genannte Priorität legt, einem jeden – dem Einzelnen wie auch den Familien – dabei zu helfen, ein beständiger Jünger Jesu Christi zu werden.
Dieses Ziel soll jeden beflügeln, seine Beziehung zum Erretter zu stärken, und zwar durch Taten, in denen sich täglich der Glaube zeigt, wie etwa beten, in den heiligen Schriften lesen, mit Gott geschlossene Bündnisse halten und dem Nächsten auf die Weise Christi dienen. In diesem Ziel zeigt sich, dass die Nachfolge Jesu kein einmaliges Ereignis ist, sondern ein Lebensweg, auf dem man immer mehr wie Jesus Christus wird.
In Anlehnung an das Beispiel des Herrn, der sich stets um den Einzelnen gekümmert hat, legt die Präsidentschaft Freunden und Mitgliedern ans Herz, sich liebevoll, mitfühlend und aufrichtig Nachbarn, Freunden und Angehörigen zuzuwenden. Durch solche persönlichen Bemühungen kann jeder Einzelne dazu beitragen, Israel zu sammeln und die Hoffnung, den Frieden und die Freude zu verbreiten, die im wiederhergestellten Evangelium zu finden sind.
Das Gebiet Europa Mitte verzeichnet außerdem seit geraumer Zeit ein beachtliches Wachstum: Jeden Sonntag kommen immer mehr Freunde zu uns zum Gottesdienst, neue Einheiten werden gegründet, und die Möglichkeiten zur Tempelarbeit nehmen zu. Da jetzt für Europa weitere Tempel angekündigt worden sind, hier im Bau sind oder geweiht werden, gilt es, Freunde dafür zu begeistern, mehr über die Bündnisse zu erfahren, die im Tempel geschlossen werden. Zudem sind die Mitglieder aufgefordert, auf ihrem Weg als Jünger Jesu der Gottesverehrung im Tempel einen zentralen Platz einzuräumen. Die Gebietspräsidentschaft betont, dass der Tempel die heilige Gelegenheit bietet, Jesus Christus näherzukommen, die Familie zu stärken und in einer Welt, die immer komplexer wird, dauerhaft geistige Kraft zu finden.