Das Religionsinstitut der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage im Frankfurter Stadtteil Eckenheim will junge Menschen zusammenbringen und Wege zum Glauben ebnen. Nach einer internen Weihung im April stellten Gläubige am Samstag, den 27. Juni 2026, ihren Begegnungsort erstmals der Öffentlichkeit vor.
Die neue Einrichtung lädt junge Erwachsene aus dem Rhein-Main-Gebiet ein. Im Erdgeschoss des Gebäudes, das früher die europäische Verwaltung der Kirche beherbergte, entstanden moderne Lern‑ und Aufenthaltsbereiche. Zitate und Wandbilder dienen als Blickfang und stellen den Bezug zu Jesus Christus her.
Am Samstagnachmittag nutzten Menschen aus der Nachbarschaft und umliegenden Kirchengemeinden trotz Temperaturen um die 40 Grad die Gelegenheit, sich einen Eindruck von den Räumlichkeiten zu verschaffen und kamen mit den jungen Leuten ins Gespräch.
- Religionsinstitut-Frankfurt
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| Temple Square is always beautiful in the springtime. Gardeners work to prepare the ground for General Conference. © 2012 Intellectual Reserve, Inc. All rights reserved. | 1 / 2 |
Der Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main, Mike Josef, erklärte in einem schriftlich übermittelten Grußwort: „Die Idee, einen Raum zu schaffen, der so groß ist wie ein Sechzehner auf dem Fußballfeld, ist nicht nur ein schönes Bild, sondern auch ein starkes Zeichen: Es geht um Weite, um Bewegungsfreiheit, um Möglichkeiten. Junge Menschen sollen hier Platz finden – Platz für Fragen, für Begegnungen, für persönliche Entwicklung.“
Bereits am Vormittag nahmen neben vielen jungen Menschen geladene Gäste aus anderen Kirchen an einem Eröffnungsempfang mit symbolischem Durchschneiden eines Bandes teil.
Susanna Faust-Kallenberg, Pfarrerin für Interreligiösen Dialog der Evangelischen Kirche Frankfurt und Offenbach, sagte in einem Grußwort, es sei sinnvoll, wenn junge Menschen wieder den Weg zu Gott fänden. Dadurch lernten sie, die Würde des Menschen zu achten und den Wert des Friedens zu schätzen. Die Pfarrerin berichtete zudem vom gemeinsamen Wirken im Frankfurter Rat der Religionen, an dem sich die Evangelische Kirche sowie die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage von Anfang an beteiligen.
Die Jahre zwischen Ausbildung, Berufseinstieg und Familiengründung seien prägend wie kaum andere Phasen im Leben, merkte Pastor Jens-Oliver Mohr an, Abteilungsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland. Ein Ort wie das neue Religionsinstitut in Frankfurt solle Menschen das geben, was sie in unserer säkularen Gesellschaft dringend benötigen: Zugehörigkeit, Orientierung, Freundschaft auf Grundlage des Glaubens und gemeinsame Werte.
Lars Wiborny vom ehrenamtlichen Leitungsteam des Instituts betonte, dass Jesus Christus im Mittelpunkt des Zusammenkommens stehe und Hoffnung stifte. Nächstenliebe, Vertrauen sowie der Dienst am Mitmenschen fänden ihre Grundlage im gemeinsamen christlichen Glauben.
Die Kontaktaufnahme mit dem Religionsinstitut an der Porthstraße 5-7 in Frankfurt am Main ist per E-Mail unter institut.frankfurt@churchofjesuschrist.org möglich.