Fotos herunterladenDie Erste Präsidentschaft der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage hat bekanntgegeben, dass die örtlichen Gemeinden am Palmsonntag, dem 29. März 2026, nur eine einstündige Abendmahlsversammlung abhalten werden, sofern nicht bereits eine Pfahlkonferenz angesetzt wurde. Der Grund dafür ist, dass die jährliche Generalkonferenz der Kirche auf das Osterwochenende fällt.
In einem Schreiben zum Feiern des diesjährigen Osterfests, das am 22. Januar an die örtlichen Führer geschickt wurde, wies die Erste Präsidentschaft darauf hin, dass Palmsonntag, Ostern und die Generalkonferenz „wunderbare Gelegenheiten“ sind, mit Musik und inspirierten Botschaften des Sühnopfers und der Auferstehung des Erretters zu gedenken.
„Vor fast 2000 Jahren begann am Palmsonntag die letzte Woche des irdischen Wirkens Jesu Christi. Es war die wichtigste Woche der Menschheitsgeschichte“, sagte Elder Ronald A. Rasband vom Kollegium der Zwölf Apostel bei der Frühjahrs-Generalkonferenz 2023.
Er fuhr fort: „Was damit begonnen hatte, dass Jesus bei seinem triumphalen Einzug in Jerusalem als der verheißene Messias verkündet wurde, fand mit seiner Kreuzigung und Auferstehung seinen Abschluss. Durch göttliche Vorsehung endete sein irdisches Wirken mit seinem Sühnopfer, sodass wir in alle Ewigkeit bei unserem himmlischen Vater leben können.“
Am darauffolgenden Wochenende sind die Menschen in aller Welt zur 196. Frühjahrs-Generalkonferenz der Kirche am 4. und 5. April 2026 eingeladen.Sie wird live aus dem Konferenzzentrum in Salt Lake City übertragen und ist in Dutzenden Sprachen verfügbar.
Zum Osterfest stellt die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in den Mittelpunkt, die „größere Liebe“ Jesu Christi besser zu verstehen und nachzuahmen. Diese Formulierung stammt aus Johannes 15:13 im Neuen Testament: „Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt.“
„Zu Ostern singen wir voller Freude: ‚Hölle überwunden ist, Sieger bleibet Jesus Christ.‘Die Auferstehung Jesu Christi befreit uns von Tod, zeitlicher Schwäche und körperlichen Unvollkommenheiten.Das Sühnopfer Jesu Christi stellt uns auch geistig wieder her“, sagte Elder Gerrit W. Gong vom Kollegium der Zwölf Apostel bei der Frühjahrs-Generalkonferenz 2025.„Er blutete aus jeder Pore, weinte sozusagen Blut, um uns einen Ausweg aus Sünde und Trennung zu ermöglichen. Er vereint uns, geheilt und heilig, miteinander und mit Gott. Jesus Christus stellt alles Gute in Fülle wieder her – nicht nur, was war, sondern auch, was sein kann.“