Im Haus der Religionen in Hannover zeigen Alevitentum, Bahaitum, Buddhismus, Christentum, Ezidentum, Hinduismus, Humanismus, Islam und Judentum eigene Erlebnisräume. Licht, Farben, Formen und Symbole laden zum spielerischen Erkunden ein. Diese europaweit einzigartige Ausstellung besuchte Elder Patrick Kearon vom Kollegium der Zwölf Apostel der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage während seiner Europareise am Freitag, den 29. Mai 2026.
Fotos herunterladenDer Apostel ließ sich die multimediale Ausstellung erläutern. Im Gespräch mit Rajiny Kumaraiah vom Vorstand des Hauses der Religionen und Sören Rekel-Bludau, dem Beauftragten für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, erfuhr er mehr darüber, wie die Einrichtung zu mehr Verständnis über verschiedene Glaubenstraditionen beiträgt. Das Haus der Religionen gilt als bundesweit beachtetes Leuchtturmprojekt. Die neu gestalteten Räume hatte 2022 nach einem Umbau Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eröffnet.
Begleitet wurde Elder Kearon von Elder Jack N. Gerard von der Gebietspräsidentschaft Europa Mitte der Kirche Jesu Christi. Beide Amtsträger würdigten das Engagement des Hauses der Religionen. Der Dialog zwischen den Religionen trage dazu bei, Vorbehalte zu überwinden und den gesellschaftlichen Frieden zu erhalten, erklärte Elder Kearon. Gemeinsames Handeln könne dabei helfen, Bedürftige zu unterstützen, ergänzte Elder Gerard.
Mitglieder der Gemeinde Hannover der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage beteiligen sich als Freiwillige an der Arbeit des Hauses der Religionen. Einer dieser Helfer, Simon Wolfert, war beim Besuch von Elder Kearon zugegen und fungierte als Dolmetscher. Die Kirche Jesu Christi förderte das Haus der Religionen finanziell und ist namentlich auf den Spendenwand genannt. Sie ist Mitglied im Rat der Religionen in Hannover.
Während ihres Besuchs wurden die beiden Amtsträger der Kirche Dr. Hamideh Mohagheghi vorgestellt, Co-Vorsitzende des Rates der Religionen Hannover und Mitglied des Kuratoriums des Hauses der Religionen. Ebenfalls anwesend beim Treffen war Dr. Ralf Grünke, stellvertretender Direktor für Beziehungsmanagement im Gebiet Europa Mitte der Kirche.